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Elias Edbauer holt wieder auf

Unser Profifahrer Elias Edbauer war kürzlich bei der BDR-Nachwuchssichtung in Frankfurt an der Oder am Start.

Unser Profifahrer Elias Edbauer war kürzlich bei der BDR-Nachwuchssichtung in Frankfurt an der Oder am Start. Das Ausnahmetalent war im Winter lange krank und hat seine Bestform noch nicht wieder erreicht, ist aber definitiv wieder auf dem Weg dorthin. Elias berichtet:

„Heuer fahre ich ja nochmal in der Juniorenklasse U19. Meine Teamkollegen von der EM und WM im letzten Jahr sind alle altersbedingt in die Klasse U23 aufgestiegen, sodass sich für dieses Jahr erst wieder ein passendes Teamsprint-Trio für die diesjährige EM und WM finden muss. 

Da ich von Oktober bis Dezember krankheitsbedingt nur eingeschränkt trainieren konnte, hatte ich trotz Intensivtraining in den letzten Wochen anfangs kein gutes Gefühl. Dennoch lief es von Beginn an super. 

Die 200 Meter Quali schaffte ich in einer Zeit von 10,511 Sekunden. Im anschließenden Sprintturnier lief es von Runde zu Runde immer besser. Im Finale konnte ich mir am Ende meinen ersten Sprint-Turnier-Sieg in diesem Jahr sichern! 

Ebenso gut lief es auch im 250 Meter Wettbewerb aus der Startmaschine. Mit 18,232 Sekunden, und über eine halbe Sekunde Vorsprung auf den Zweiten, war ich auch hier der Schnellste. 

Vom anschließenden 1000 Meter Zeitfahren war keiner begeistert. Dennoch konnte ich mich mit 1:05,1 Minuten um fast eine Sekunde zum letzten Jahr verbessern. 

Der Teamsprint war diesmal nur ein erster Test für den Bundestrainer, um zu sehen, wer am besten an welche Position passt. Meine Zeiten waren sowohl als Anfahrer auf Position 1, als auch auf Position 2 sehr gut. Unsere Bestzeit von 46,6 Sekunden, ich war der Anfahrer, war nicht schlecht. Der Bundestrainer meinte aber, technisch ist noch Einiges zu tun. 

Im Keirin Wettbewerb an Tag 3 lief es gleich von Beginn an perfekt. Meinen Quali-Lauf konnte ich mit über 2 Radlängen Vorsprung locker gewinnen. Im Finale ging es dann nochmal richtig zur Sache. Auf den letzten Metern verpasste ich ganz knapp um nur wenige Zentimeter Platz 1. 

Insgesamt bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Auch mein Trainer und der Bundestrainer meinten, es ist auf jeden Fall noch Luft nach oben und bis zur DM, EM und WM ist noch genügend Zeit. 

Mit der nächsten BDR-Sichtung von 11. bis 13. Mai in Frankfurt geht es erstmals um die WM-Nominierung, bevor es vom 25. bis 27. Mai zum einzigen bayerischen Wettbewerb auf meine ehemalige Hausbahn nach Augsburg geht. Der Bahnrekord über die 200 Meter steht dort derzeit bei 10,58 Sekunden…“

Foto: Jean Marc Wiesner