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Vom Sprücheklopfer zum Alpencrosser

Türchen öffnen im Advent: Unsere Mitarbeiter geben private Einblicke und zeigen, was sie in ihrer Freizeit so anstellen. Heute: Unser Chef Tom hat die Alpen überquert!

Chef hin oder her – unser Tom ist schon ein Sprücheklopfer. Wir sind seine „Weisheiten“ mittlerweile gewohnt und wissen alle, dass er ein wahnsinniger Überflieger ist  Deshalb hat ihm wohl keiner von uns so recht geglaubt, als er auf einem Betriebsausflug im August 2016 angekündigt hat, er würde in einem Jahr die Alpen mit dem Bike überqueren. Die Zeichen standen schlecht: Die Idee der Alpencross entstand während einer gemütlichen Runde mit Freunden, die Neueröffnung der Filiale in Plattling stand unmittelbar bevor, so dass Tom jede Minute eingespannt war und der große Fan von regelmäßigem Training war Tom bis dahin eigentlich auch nicht. Er sitzt natürlich oft auf dem Bike, fährt aber meist just for fun. Strukturiertes Training mit genau geplanter Versorgung und Equipment war nie Toms Stärke.

Doch er belehrte uns alle eines Besseren: Als die Neueröffnung in Plattling vorbei war, begann er mit dem Biken. „Viel Zeit hatte ich natürlich nicht, aber ich saß so oft es ging auf dem Rad. Es waren meist nur kurze Runden, dafür wählte ich aber knackige Strecken aus“, erinnert er sich. Einen Trainingsplan gab es nie. „Das ist wahnsinnig schwierig. Mein Fokus liegt absolut auf dem Geschäft. Dort verbringe ich natürlich die meiste Zeit. Nach Feierabend will ich dann lieber auf dem Bike sitzen und Vollgas geben, anstatt mich mit strukturiertem Training mit Kraft- und Ausdauereinheiten rumzuschlagen“, sagt er und lacht.

Geschadet hat ihm diese Taktik nicht. Im August war Tom richtig fit und startete Richtung Gardasee. 7 Tage lang war er mit ein paar Kumpels unterwegs. Auf 465 km und 13400 hm radelte der Trupp von Garmisch-Partenkirchen nach Torbole und erlebte dabei alle vier Jahreszeiten. Von Schnee bei eisigen Temperaturen über Regen bei herbstlichem Wetter bis hin zu brütender Hitze war alles dabei. Unser Sprücheklopfer hat sich zum professionellen Alpencrosser entwickelt. „Eigentlich bin ich ein sehr spontaner Mensch, aber hier habe ich gelernt, wie wichtig die tägliche Planung, das Vorbereiten der Versorgung und auch die Wahl der richtigen Ausstattung ist – schließlich trägt man jedes Gramm auf dem Rücken, da muss man genau zwischen unbedingt notwendig und sinnloser Kram unterscheiden.“

Es war eine Schinderei, das Wetter und die unterschiedlichsten Streckenprofile machten die Alpenüberquerung nicht einfacher. Aber Tom hat es uns allen gezeigt: Er hat die Alpen bezwungen!

Und jetzt? Gibt es schon weitere Pläne? „Aktuell nicht. Aber wenn meine Spezls wieder eine Aktion ins Leben rufen, bin ich natürlich am Start.“ Spontan, mutig und zäh – so hat Tom seine erste Alpencross gemeistert und so wird er sicher noch viele weitere Aktionen schaffen!