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Große Helm-Aktion

Bei Zweirad Würdinger gibt es für Ihren alten Helm 20 Euro beim Kauf eines Aktionsmodells. Aber wann sollte man den alten Fahrradhelm ersetzen?

Die Experten von Zweirad Würdinger beantworten die wichtigsten Fragen rund ums Thema Fahrradhelm.

Worauf sollte man beim Kauf eines neuen Helmes achten?

Neben diversen Prüfzeichen ist es wichtig, dass der Helm im In Mold Verfahren oder der Max Shell Technologie hergestellt wurde. Bei beiden Verfahren wird die Außenhaut fest mit der Innenschale verbunden. Weil diese Helme sicherer sind, bieten wir bei Zweirad Würdinger in Passau, Vilshofen und Plattling mittlerweile ausschließlich diese Modelle an. Wichtig sind außerdem einfach verstellbare Gurte, die eine perfekte Anpassung ermöglichen. Ein schönes Detail sind auch herausnehmbare Kissen, die man waschen kann. Nach einer schweißtreibenden Fahrt bleibt der Helm damit immer hygienisch.


Wie gut sind günstige Helme?

Günstig muss nicht gleich schlecht bedeuten. Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, dass die Außenhaut fest mit der Schale verbunden ist. Beim Sturz löst sich die Außenhaut viel leichter, wenn sie nur verklebt ist. Im 50 Euro-Bereich findet man bereits Helme mit festverbundenen Schalen, die absolut alltagstauglich und sicher sind. Wer mehr ausgeben will, erhält allerdings auch ein Plus an Sicherheit. In hochpreisigen Giro-Helmen findet beispielsweise die MIPS-Technologie Anwendung. Dabei wird im Helm eine schwimmende Schale integriert. Beim Sturz wirkt eine extreme Beschleunigungsenergie, die für das Gehirn sehr gefährlich ist. Die bewegliche Schale kann diese Energie absorbieren.

In Specialized Helmen ist ein Aramid Verstärkungskäfig integriert. Aramidfasern sind zugfest, zäh und leicht, sie machen die Helme extrem robust, ohne schwerer zu werden. Außerdem sind es Details wie geringes Gewicht, Aerodynamik oder Beleuchtung am Hinterkopf, die den Preis steigen lassen. Da muss jeder für sich entscheiden, was er braucht.

Wie lange kann man einen Helm fahren, wenn er sturzfrei ist?

Die Deutsche Verkehrswacht rät, den Helm alle zwei Jahre zu erneuern. Der Hartschaum, also das Styropor, wird mit der Zeit porös und erfüllt dann seine Schutzwirkung nicht mehr. Es kommt aber auch darauf an, wie man den Helm nutzt und wo man ihn lagert. UV-Strahlung, Schweiß und Kälte setzen dem Material sehr zu. Aktive Sportler sollten den Helm also tatsächlich alle zwei Jahre ersetzen. Hobbyradler, deren Helm nur selten im Einsatz ist und ansonsten trocken und dunkel gelagert wird, können ihn eventuell auch länger nutzen. Nach spätestens vier Jahren muss er aber weg.

Muss man den Helm tatsächlich nach jedem Sturz ersetzen?

Ja, unbedingt. Selbst wenn man nicht einmal einen Kratzer erkennt, kann das Innenleben feine Haarrisse abbekommen haben. Beim nächsten Sturz könnte der Helm komplett auseinander brechen. 

Und wenn der Helm nur zu Boden fällt – muss dann auch ein neuer her?

Nein, wenn einem der Helm einmal aus der Hand rutscht, muss man keinen neuen kaufen. Weil die Sturzhöhe meist gering ist und kein Gewicht im Helm ist, übersteht er einen Fall unbeschadet.

Welche Tipps gibt es sonst noch?

Wer an einen neuen Helm denkt, sollte jetzt zuschlagen. Denn wir bei Zweirad Würdinger veranstalten bis 29. Juli die große „Schüsselaktion“. Wer uns seine „alte Schüssel“ mitbringt, erhält auf ausgewählte Modelle 20 Euro Rabatt.