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Worauf es beim Helmkauf ankommt

Wie oft muss ich den Helm wechseln? Worauf muss ich beim Kauf achten? Sind günstige Modelle sicher? Wir kennen die Antworten.

Worauf sollte man beim Kauf eines neuen Helmes achten?

Neben diversen Prüfzeichen ist es wichtig, dass der Helm im In Mold Verfahren oder der Max Shell Technologie hergestellt wurde. Bei beiden Verfahren wird die Außenhaut fest mit der Innenschale verbunden. Diese Helme sind sicherer, als Modelle, bei denen Außen- und Innenhaut nur punktuell verklebt sind.
Wichtig sind außerdem verstellbare Gurte, die eine perfekte Anpassung ermöglichen. Im Idealfall lässt man den Helm gleich im Fachhandel auf den eigenen Kopf einstellen.
Ein schönes Detail sind auch herausnehmbare Kissen, die man waschen kann. Nach einer schweißtreibenden Fahrt bleibt der Helm damit immer hygienisch.

Wie gut sind günstige Helme?

Günstig muss nicht gleich schlecht bedeuten. Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, dass die Außenhaut fest mit der Schale verbunden ist. Beim Sturz löst sich die Außenhaut viel leichter, wenn sie nur verklebt ist.
Wer mehr ausgeben will, erhält allerdings auch ein Plus an Sicherheit. In hochpreisigen Giro-Helmen findet beispielsweise die MIPS-Technologie Anwendung. Dabei wird im Helm eine schwimmende Schale integriert. Beim Sturz wirkt eine extreme Beschleunigungsenergie, die für das Gehirn sehr gefährlich ist. Die bewegliche Schale kann diese Energie absorbieren.
Außerdem sind es Details wie geringes Gewicht, Aerodynamik oder Beleuchtung am Hinterkopf, die den Preis steigen lassen. Da muss jeder für sich entscheiden, was er braucht.

Wie lange kann man einen Helm fahren, wenn er sturzfrei ist?

Die Deutsche Verkehrswacht rät, den Helm alle zwei Jahre zu erneuern. Der Hartschaum, also das Styropor, wird mit der Zeit porös und erfüllt dann seine Schutzwirkung nicht mehr. Es kommt aber auch darauf an, wie man den Helm nutzt und wo man ihn lagert. UV-Strahlung, Schweiß und Kälte setzen dem Material sehr zu. Aktive Sportler sollten den Helm also tatsächlich alle zwei Jahre ersetzen. Hobbyradler, deren Helm nur selten im Einsatz ist und ansonsten trocken und dunkel gelagert wird, können ihn eventuell auch länger nutzen. Nach spätestens vier Jahren muss er aber weg. 

Muss man den Helm tatsächlich nach jedem Sturz ersetzen?

Ja, unbedingt. Selbst wenn man nicht einmal einen Kratzer erkennt, kann das Innenleben feine Haarrisse abbekommen haben. Beim nächsten Sturz könnte der Helm komplett auseinander brechen.

Und wenn der Helm nur zu Boden fällt – muss dann auch ein neuer her?

Nein, wenn einem der Helm einmal aus der Hand rutscht, muss man keinen neuen kaufen. Weil die Sturzhöhe meist gering ist und kein Gewicht im Helm ist, übersteht er einen Fall unbeschadet.

Wie viel Zeit sollte man sich für den Helmkauf nehmen?

Ein Helm sollte nicht im Vorbeigehen gekauft werden. Manchmal dauert die Wahl des richtigen Helms tatsächlich genauso lange wie der Fahrradkauf. Zuerst muss die Passform stimmen. Zwar werden in allen Helmen Kopfumfänge angegeben, aber diese dienen nur als Richtlinie, weil sie die Kopfform völlig außer Acht lassen. Deshalb heißt es zunächst: Probieren, probieren, probieren. Der perfekte Helm sitzt so exakt, dass man ihn gar nicht spürt. Danach sollte das Fachpersonal gleich die Gurte richtig einstellen, den Überstand kürzen und das Kinnkissen richtig anlegen. Denn nur ein Helm, der gut sitzt, wird auch gerne getragen!

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